Joshua Wong, ein bekannter Aktivist aus Hongkong, hat sich in einem neuen Verfahren im Zusammenhang mit dem nationalen Sicherheitsgesetz schuldig bekannt, das in der Region durchgesetzt wurde. Mit diesem Schuldbekenntnis riskiert Wong eine lebenslange Haftstrafe. Dies ist ein weiteres Gerichtsverfahren gegen den Aktivisten, der bereits zuvor wegen anderer Anklagepunkte im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an Protesten verurteilt worden war.
Die Anklage behauptet, dass Joshua Wong und eine weitere als Law identifizierte Person vor Jahren eine internationale Lobbykampagne gestartet haben, die auf Selbstbestimmung und Demokratie für Hongkong abzielte. Die Lobbyaktivitäten sollen noch vor den großen regierungskritischen Protesten von 2019 begonnen haben, die das Territorium erschütterten.
Der Fall fällt in den Kontext des nationalen Sicherheitsgesetzes, das Peking 2020 in Hongkong eingeführt hat und das Sezessionismus, Subversion, Terrorismus und Konspiration mit ausländischen Kräften unter Strafe stellt. Seitdem wurden verschiedene pro-demokratische Persönlichkeiten aufgrund dieser Gesetzgebung strafrechtlich verfolgt und inhaftiert.




