Eine Woche nach den Sturzfluten im Nepal werden weiterhin Massenbeerdigungen nicht identifizierter Opfer durchgeführt. Die Regierung teilte mit, dass sie beabsichtigte, „vorübergehende" Massenbeerdigungen der Verstorbenen durchzuführen, was Empörung und öffentliche Missbilligung auslöste.
Die nepalesische Gemeinschaft, die überwiegend hinduistisch ist, lehnte die Maßnahme entschieden ab und argumentierte, dass diese gegen die religiösen Traditionen verstößt. Hinduistische Bestattungsrituale erfordern im Allgemeinen eine individuelle Einäscherung und getrennte Beisetzungen, was Massenbeerdigungen für viele inakzeptabel macht.
Die Regierung gab nicht an, wie viele Opfer weiterhin nicht identifiziert sind noch wie viele Familien von dieser umstrittenen Entscheidung betroffen waren.




