Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) veröffentlichte einen Bericht über die Überschreitung der globalen Erwärmungsgrenze, die im Pariser Abkommen vorgesehen ist. Das Dokument schlägt eine dringendere und realistischere Haltung vor, um mit der Unvermeidbarkeit dieses Phänomens umzugehen.
Der Bericht steht technologischen Methoden zur CO2-Entfernung aus der Atmosphäre skeptisch gegenüber und argumentiert, dass diese Techniken nicht ausreichen werden, um die Temperaturschwankungen rückgängig zu machen, wenn die Treibhausgasemissionen nicht erheblich sinken.
Der Begriff "Overshoot" (Überschreitung) wird verwendet, um den Zeitraum zu beschreiben, in dem der Planet über 1,5°C über dem vorindustriellen Niveau liegen wird, ein Grenzwert, der im Pariser Abkommen festgelegt wurde. Dem Dokument zufolge sollte dieser Schwellenwert innerhalb weniger Jahre überschritten werden, wenn der Durchschnitt jedes Jahrzehnts berücksichtigt wird.
Der Bericht erwähnt auch, dass das Auftauen des Permafrosts (gefrorenes Erdreich) in tiefen Schichten große Mengen an Kohlenstoff früher als erwartet freisetzen könnte, was die Klimakrise weiter verschlimmern würde.




