Das ikonische Foto des gefallenen Milizionärs, das der legendäre Fotojournalist Robert Capa im September 1936 in der Ortschaft Espejo in Córdoba aufnahm, feiert seinen 90. Jahrestag. Das Bild zeigt einen Milizionär, der zu fallen scheint, offenbar tot, und wurde zu einem weltweiten Symbol, nicht nur des Spanischen Bürgerkriegs, sondern des Krieges im Allgemeinen.
Trotz der zahlreichen Kontroversen und der nahezu völligen Gewissheit, dass es sich um eine Inszenierung handelt, wird das Foto von der Geschichte weiterhin als eines der einflussreichsten Bilder des Fotojournalismus gefeiert. Das Bild wurde sowohl Robert Capa als auch Gerda Taro, seiner Partnerin, zugeschrieben.
Der Schauplatz des Fotos war die Ortschaft Espejo in der Provinz Córdoba im Kontext der ersten Monate des Spanischen Bürgerkriegs, einer Zeit intensiver Kämpfe zwischen den republikanischen Streitkräften und Francos Truppen.
Selbst mit den Zweifeln an seiner Echtheit behält das Bild seinen Status als Ikone der Kriegsfotografie-Geschichte und wird fast ein Jahrhundert nach seiner Aufnahme weiterhin studiert und diskutiert.




