Der US-Finanzminister Scott Bessent erklärte am Dienstag, dass 19 G20-Mitglieder eine Einigung erzielt hätten, um die Ströme billiger Exporte zu bekämpfen, die Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft verursachen. Bessent machte diese Aussage während eines G20-Treffens, einem Block, der die größten Volkswirtschaften der Welt zusammenbringt.
China war das einzige Land, das sich unter den G20-Mitgliedern gegen diese Position aussprach. Das asiatische Land, das als großer Exporteur von Gütern zu wettbewerbsfähigen Preisen bekannt ist, stimmte der Bewertung nicht zu, dass billige Exporte ein untragbares Problem für die globale Wirtschaft darstellen.
Das Thema der billigen Exporte und der Handelsungleichgewichte ist ein wiederkehrendes Anliegen in den internationalen Wirtschaftsdiskussionen, wobei mehrere Länder Interesse an der Schaffung von Mechanismen zur Balance des globalen Handels und zum Schutz ihrer heimischen Industrien bekundet haben.



