Die portugiesischen Polizeibehörden PSP und GNR erhalten im Durchschnitt acht Beschwerden pro Tag über Übergriffe von Kindern auf Eltern, laut Daten für die ersten sechs Monate dieses Jahres. Insgesamt wurden 1474 Verfahren im Zusammenhang mit dieser Art häuslicher Gewalt im analysierten Zeitraum eingeleitet.
Frauen sind das bevorzugte Ziel der Angreifer in diesen Fällen. Die Daten zeigen, dass weibliche Opfer in diesem Kontext familiärer Gewalt häufiger ins Visier genommen werden als männliche.
Gewalt zwischen Familienmitgliedern, einschließlich Übergriffen von Kindern auf Eltern, wird nach portugiesischem Recht als häusliche Gewalt eingestuft. Die nun bekannten Zahlen spiegeln nur die offiziell gemeldeten Fälle bei den Behörden wider.




