Die portugiesische Regierung schätzt, dass die neuen steuerlichen Entlastungen, einschließlich der neuen Kürzung der Körperschaftsteuer und wohnungsbezogener steuerlicher Maßnahmen, selbst ohne die Einführung weiterer Maßnahmen einen zusätzlichen Impact auf den Staatshaushalt 2027 von etwa 4,8 Milliarden Euro haben werden. Diese Schätzung berücksichtigt bereits die kombinierte Wirkung dieser Fiskalpolitikmaßnahmen.
Trotz des erheblichen Betrags wird der Anstieg des budgetären Impacts von der Exekutive als begrenzt eingestuft. Der Grund für diese Bewertung hängt damit zusammen, dass im Vergleich zu den Wachstumsprognosen des BIP das Gewicht der öffentlichen Ausgaben im Haushalt dennoch reduziert werden könnte.
Diese Analyse deutet darauf hin, dass die Exekutive in Lissabon davon ausgeht, dass der durch das wirtschaftliche Wachstum geschaffene fiskalische Spielraum die Aufnahme dieser Steuerkürzungen ermöglicht, ohne das Gleichgewicht der öffentlichen Finanzen zu gefährden. Das vorgestellte Szenario deutet auf ein sorgfältiges Management zwischen fiskalischer Anregung und haushaltspolitischer Nachhaltigkeit hin.




