Der Artikel „Das Salz der Erde" analysiert die Kommunikationsstrategien zeitgenössischer reaktionärer Bewegungen. Die Kernbotschaft dieser Bewegungen basiert laut dem Text auf der Selbstdarstellung als Opfer von Verfolgung und Verbot.
Der Autor beobachtet, dass diese Gruppen sich als „verfolgt" oder „verboten" bezeichnen und sich als vom System marginalisiert darstellen. Der Artikel argumentiert jedoch, dass diese diskursive Strategie sich nicht von der von der linken Kultur praktizierten Viktimisierung unterscheidet.
Der Text suggeriert eine Symmetrie zwischen den Opfernarrativen beider Seiten des politischen Spektrums und stellt die Authentizität der Verfolgungsansprüche der reaktionären Bewegungen in Frage. Der Vergleich mit der linken Kultur deutet darauf hin, dass beide Gruppen den Viktimisierungsdiskurs als politisches Werkzeug nutzen.




