Deutschland hat Russland beschuldigt, hinter einem Drohnenangriff in Leipzig zu stehen, und kam zu dem Schluss, dass der Vorfall von der russischen Regierung koordiniert wurde. Diese Schlussfolgerung veranlasste Berlin, retaliatorische Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen.
Als Reaktion auf den Angriff schloss Deutschland ein russisches Konsulat und ein russisches Kulturzentrum. Die deutschen Behörden kündigten weitere Maßnahmen gegen Moskau an und signalisierten damit eine Eskalation der diplomatischen Spannungen zwischen den beiden Ländern.
Die NATO und die Europäische Union haben geplant, sich am Mittwoch zu treffen, um die Frage des hybriden Krieges zu erörtern, ein Thema, das nach dem Vorfall in Leipzig an Bedeutung gewonnen hat und die internationale Agenda in den kommenden Tagen dominieren dürfte.
Der Drohnenangriff in Leipzig stellt einen der jüngsten Episoden einer Reihe feindlicher Handlungen dar, die Russland auf europäischem Boden zugeschrieben werden, und verstärkt die Forderungen nach einer koordinierten Antwort unter den westlichen Verbündeten.



