Experten weisen darauf hin, dass die Vergewaltigungsdelikte in Portugal zugenommen haben, obwohl sie versichern, dass diese Fälle viel häufiger vorkommen, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Viele Opfer entscheiden sich dagegen, Anzeige zu erstatten oder über das zu sprechen, was sie erlitten haben, und schweigen. Diese Situation gibt Anlass zur Sorge über das tatsächliche Ausmaß des Problems im Land. Der TVI-Journalismusbeitrag versucht, dieser oft unsichtbaren Realität eine Stimme zu geben. Einer der Gründe, der die Opfer zum Schweigen bringt, hängt mit der gerichtlichen Erfahrung zusammen. Vor Gericht werden die Opfer häufig selbst beurteilt, anstatt als Personen behandelt zu werden, die ein Verbrechen erlitten haben. Diese Wahrnehmung, selbst angeklagt zu sein und nicht die Täter, schafft ein einschüchterndes Umfeld, das die Opfer vom Rechtssystem fernhält. Der Titel des zahlreichen Beitrags, „Das Opfer auf der Anklagebank", fasst diese problematische Umkehrung des Gerichtsverfahrens zusammen.
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Repórter TVI: „Das Opfer auf der Anklagebank"
TVI Notícias1. September 2026 um 22:35
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