Die Variante Nascente do IP2 in Évora wurde am 2. September für den Verkehr freigegeben und schloss damit eines der durch den Plan zur Erholung und Resilienz (PRR) finanzierten Straßenbauprojekte ab. Diese Information wurde von Infraestruturas de Portugal (IP) bekannt gegeben, das dieses Projekt zu den fünf letzten im Rahmen des PRR abgeschlossenen Straßenbaumaßnahmen zählt, mit einer Gesamtinvestition von rund 179 Millionen Euro.
Zu den anderen abgeschlossenen Maßnahmen gehören der Ausbau der Kapazität des IP8 auf der Strecke zwischen Sines und der A2, die Umgehung der EN211 in Quintã/Mesquinhata, der Abschnitt des IP8 zwischen Ferreira do Alentejo und Beja mit Umgehung bei Beringel sowie der IP8 zwischen Santa Maria de Sado und Ferreira do Alentejo mit Umgehung bei Figueira de Cavaleiros, die alle am 31. August für den Verkehr freigegeben wurden.
Die Infraestruturas de Portugal teilte mit, dass sie alle 21 vertraglich vereinbarten Meilensteine und Ziele im Rahmen des PRR erfüllt hat, die zwischen Juni 2021 und August 2026 erreicht wurden. Das festgelegte Ziel von mindestens 111 Kilometern fertiggestellter Straßen wurde übertroffen, mit 154 Kilometern, was für die 10. Zahlungsanforderung Portuglands bei der Europäischen Kommission entscheidend war.
Die IP wurde zum PRR-Begünstigten mit dem höchsten erhaltenen Unterstützungsvolumen in Portugal und hat bereits 508 Millionen Euro von der Europäischen Union erhalten, was 94 % der verfügbaren Finanzierung entspricht. Alle 24 Straßenbauprojekte des PRR wurden in internationalen öffentlichen Ausschreibungen an portugiesische Unternehmen vergeben.




