Bildungsminister Fernando Alexandre erklärte öffentlich, dass der Lehrermangel in Portugal "mehrere Jahre" andauern wird, und räumte ein, dass das Problem weiterhin keine Lösung in Sicht hat. Der Mangel ist in der Grundschule am stärksten ausgeprägt, wo der Doctormangel besonders intensiv zu spüren ist.
Als Maßnahmen zur Behebung der Situation nannte der Minister die Nutzung von Überstunden und Investitionen in eine bessere Lehrerausbildung als wichtigste Antworten auf das Defizit an Lehrkräften im portugiesischen Bildungssystem.
Das Bildungsministerium teilte mit, dass der Staat im Jahr 2026 20 Millionen Euro für Überstunden von Lehrern ausgegeben hat, was das erhebliche Gewicht dieser temporären Lösung für den Staatshaushalt und die Abhängigkeit des Systems von dieser Maßnahme verdeutlicht.



