Die Infarmed, die portugiesische Arzneimittelaufsichtsbehörde, beschloss, die Verteilung einer Charge des Medikaments Salofalk aufgrund einer Registrierungsanomalie des Produkts zu stoppen. Die zuständige Behörde untersagte den Verkauf und die Abgabe dieser spezifischen Charge.
Die Aufsichtsbehörde richtete jedoch einen Appell an die Patienten, ihre Behandlungen nicht zu unterbrechen, ohne vorher einen Arzt zu konsultieren. Diese Empfehlung zielt darauf ab, die Kontinuität der Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und zu verhindern, dass Patienten übereilte Entscheidungen bezüglich ihrer Medikation treffen.
Patienten, die diese Charge von Salofalk besitzen, sollten ärztlichen Rat einholen, bevor sie Änderungen an ihrer Therapie vornehmen. Diese Vorsichtsmaßnahme bedeutet nicht, dass das Medikament ein direktes Risiko für die Gesundheit darstellt, sondern dass eine verwaltungstechnische Unregelmäßigkeit vorliegt, die seine normale Vermarktung verhindert.



