Die Universität NOVA von Lissabon hat am 10. September das NOVA Mafra Zentrum – Musik, Kunst und Technologie eröffnet, einen Raum, der der Forschung, Ausbildung, technologischen Innovation und künstlerischen Schöpfung gewidmet ist und in Partnerschaft mit der Gemeinde Mafra entwickelt wurde. Das neue Zentrum ist im Torreão Sul des Nationalpalastes von Mafra untergebracht, der Teil des Königlichen Gebäudes von Mafra ist, das seit 2019 als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft ist.
Das Projekt hat Musik als hauptsächlichen Interventionsbereich, der wissenschaftliche Forschung, Kulturerbe, Technologie und künstlerische Schöpfung verbindet. Das Zentrum ist in das Institut für Kunst und Technologie der NOVA integriert, das Bereiche der Künste, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften und Technologie vereint, und wird spezialisierte Labore haben, darunter das Labor für Musikalische Akustik, das Labor für Musik-Informatik und das HEDGE Lab, das der Anwendung digitaler Technologien zur Bewahrung des kulturellen Erbes gewidmet ist.
Rektor Paulo Pereira erklärte, dass das Projekt darauf abzielt, das historische Erbe von Mafra mit neuen Formen der Forschung und Schöpfung zu verbinden, und vertrat die Ansicht, dass Musik gleichzeitig als Erbe und als Schöpfung betrachtet werden sollte. Der Bürgermeister der Gemeinde Mafra, Hugo Moreira Luís, betrachtete das Projekt als strategisch für die Gemeinde und hob die historische Verbindung von Mafra zur Musik durch die historischen Orgeln, Glockenspiele und Philharmonischen Orchester hervor.
Die Konzentration dieser Bereiche wird die Entwicklung von Kursen, Workshops, Meisterkursen und anderen Initiativen zur spezialisierten Ausbildung ermöglichen, zusätzlich zu einem kulturellen Programm für die Gemeinschaft. Das neue Zentrum möchte sich als Begegnungsraum zwischen Musik und Erbe, Forschung und Schöpfung, Wissenschaft und Kunst, Universität und Gesellschaft etablieren.




