Der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) der EU wies darauf hin, dass er Versuche Russlands identifiziert habe, die Migrationskrise in Ceuta auszunutzen, auch wenn er nicht über Beweise verfügt, die belegen, dass der massive Zustrom von Zehntausenden von Migranten Ende Juli durch Desinformation ausländischer staatlicher Akteure provoziert wurde.
Diese Position wurde gegenüber der Nachrichtenagentur EFE von einem EU-Sprecher bestätigt, der anerkannte, dass trotz der Überwachungsbemühungen die verfügbaren Belege nicht ausreichen, um zu bestätigen, dass die Krise von Moskau absichtlich angezettelt wurde.
Die Migrationskrise in Ceuta, die Ende Juli stattfand, umfasste den Zustrom von Zehntausenden von Menschen in die spanische Stadt und erzeugte eine humanitäre und politische Notlage an der europäischen Südgrenze.
Der EAD führt eine kontinuierliche Überwachung möglicher Desinformationsoperationen durch, hat jedoch in diesem speziellen Fall keine schlüssigen Elemente gefunden, die die russische Regierung direkt mit der Provokation der Migrationskrise in Ceuta in Verbindung bringen.




