Die Gewerkschaft der portugiesischen Krankenschwestern und Krankenpfleger erklärt, dass in den letzten Monaten „nichts unternommen" wurde, um Krankenschwestern und Krankenpfleger einzustellen, und kritisiert damit die Untätigkeit der Regierung bei der Lösung dieser Frage. Diese Position kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem der Gesundheitssektor mit schwerwiegenden Schwierigkeiten bei den menschlichen Ressourcen konfrontiert ist.
Am Montag forderte die Ordem dos Enfermeiros die dringende Intervention der Gesundheitsministerin Ana Paula Martins im Prozess der Genehmigung zur Einstellung von Fachkräften durch die lokalen Gesundheitseinrichtungen. Die Ordem warnte, dass das Land über 3.000 neue Fachkräfte in diesem Bereich verschwendet, das heißt, neu ausgebildete Krankenschwestern und Krankenpfleger oder Personen, die für einen Eintritt in den Nationalen Gesundheitsdienst zur Verfügung stehen, aber nicht eingestellt werden.
Die Situation spiegelt ein strukturelles Problem im portugiesischen Gesundheitssystem wider, bei dem die Fähigkeit, neue Krankenschwestern und Krankenpfleger einzustellen, durch bürokratische Genehmigungsverfahren eingeschränkt ist, die nicht zügig vorangetrieben wurden. Diese Situation verschärft den Mangel an Fachkräften in den Gesundheitseinrichtungen und beeinträchtigt die Qualität der für die Bevölkerung erbrachten Versorgungsleistungen.




