Die Verkündung des Urteils im Verfahren „Operação Vórtex", die für den 4. September angesetzt war, wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Verschiebung erfolgt aufgrund der Tatsache, dass das Gericht den Verfahrensbeteiligten eine nicht wesentliche Änderung der Tatsachen mitgeteilt hat, wobei eine Frist zur Ausübung des rechtlichen Gehörs eingeräumt wurde.
Das Verfahren betrifft unter anderem die ehemaligen Bürgermeister Miguel Reis und Pinto Moreira sowie den Unternehmer Francisco Pessegueiro. Die Verkündung des Urteils war ursprünglich für den 20. März angesetzt und wurde anschließend mehrfach auf April, Mai und schließlich auf den 4. September verschoben.
Der vorsitzende Richter des Kollegiums, Carlos Casas Azevedo, führte die große Dimension des Verfahrens und seine außergewöhnliche Komplexität an, die die Bewertung technischer Fragen zu Architektur und Städtebau sowie die Bearbeitung mehrerer Verwaltungsverfahren umfasst. Die Hauptverhandlung erstreckte sich über 140 Sitzungen.
Das Verfahren umfasst ferner die Analyse und Zusammenführung umfangreichen Beweismaterials, insbesondere dokumentarischer Natur, teilweise mit hohem technischem Anspruch, sowie abgefangene und in den Akten gesammelte Kommunikationen.




