Das Ministerium für Infrastruktur und Wohnungswesen gab bekannt, dass alle im Rahmen des Aufbau- und Resilienzplans festgelegten Investitionsmeilensteine und -ziele im Straßen- und Schienenverkehr erfüllt wurden. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf mehr als 500 Millionen Euro an EU-Mitteln, wovon bereits 94% bereitgestellt wurden, was 508 Millionen Euro entspricht. Die Ziele waren zwischen dem 16. Juni 2021 und dem 28. August 2026 festgelegt.
Im Straßensektor wurden 154 Straßenkilometer von Nord nach Süd des Landes gebaut und saniert, mit besonderem Schwerpunkt auf Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte. Die Investitionen konzentrierten sich auf Sicherheit, Barrierefreiheit, die Stärkung grenzüberschreitender Verbindungen, die Vervollständigung fehlender Verbindungen und die Erweiterung der Netzkapazität.
Im Schienenbereich hebt das Ministerium die Entwicklung eines spezifischen Übertragungsmoduls hervor, das die Kompatibilität zwischen dem nationalen Signalsystem CONVEL und dem Europäischen Eisenbahnleit- und Sicherungssystem sicherstellt. Ebenso wurden Cybersicherheitssysteme implementiert und Telematik-, Telekommunikations- und Signalsysteme entwickelt.
In der Erklärung heißt es, dass die Stürme im Februar 2026 zusätzliche Herausforderungen für die Erreichung der Ziele darstellten und eine intensive Hingabe der Teams von Infraestruturas de Portugal und anderer dem Ministerium unterstellter Stellen bei der Wiederherstellung der betroffenen Regionen erforderten. Minister Miguel Pinto Luz bezeichnete die Bilanz als Beispiel dafür, was Portugal leisten kann, und betonte, dass es sich um eine Antwort zur Stärkung des territorialen Zusammenhalts und der Wettbewerbsfähigkeit des Landes handelt.




