Die Energieministerin Maria da Graça Carvalho erklärte heute in Brüssel, dass die Europäische Kommission die Rückkehr des portugiesischen Staates in das Kapital der REN „gut akzeptiert" habe. Nach Angaben der Ministerin ermöglicht die öffentliche Beteiligung am Unternehmen eine größere Sicherheit und energiepolitische Souveränität für Portugal.
Die Rückkehr des Staates in das Kapital der REN erfolgt im Kontext wachsender Besorgnisse über die europäische Energiesicherheit. Die Europäische Kommission zeigte Verständnis für diese portugiesische Entscheidung, die öffentliche Präsenz in einem als strategisch betrachteten Sektor zu stärken.
Maria da Graça Carvalho traf sich mit europäischen Verantwortlichen, um energiepolitische Fragen zu erörtern, und legte die portugiesische Position zur Bedeutung der öffentlichen Kontrolle über kritische Energieinfrastrukturen dar. Diese Position spiegelt einen europäischen Trend zu einer stärkeren staatlichen Intervention in strategischen Sektoren wider.




