Die portugiesische Regierung unter der Führung von Luís Montenegro (PSD/CDS-PP) rechnet damit, dass die bereits ergriffenen wirtschaftlichen Maßnahmen eine Auswirkung von 4.783 Millionen Euro auf die öffentlichen Haushalte 2027 haben werden, so das „Rahmenwerk für unveränderliche Politiken 2027", das der Assembleia da República vorgelegt wurde. Dieses Dokument, das in der Vorbereitungsphase des Staatshaushalts für 2027 obligatorisch vorgelegt werden muss, zeigt die Auswirkungen der bereits bekannten Maßnahmen auf, ohne neue Politiken zu berücksichtigen, die das Endergebnis verändern könnten.
Auf der Ausgabenseite erwartet die Exekutive negative Auswirkungen von 5.042 Millionen Euro, mit besonderem Schwerpunkt auf die Rentenerhöhung, die voraussichtlich 1.993 Millionen Euro kosten wird (davon 824 Millionen Euro für die reguläre Rentenanpassung), sowie auf das Wachstum der Personalausgaben, geschätzt auf 1.231 Millionen Euro. Die Stärkung der Solidaritätsergänzung für ältere Menschen stellt weitere 100 Millionen Euro an Ausgaben dar.
In umgekehrter Richtung sollte die Einnahmenseite einen positiven Saldo von 259 Millionen Euro generieren. Zu den Maßnahmen, die die Einnahmen reduzieren, gehören die Senkung des IRC-Satzes von 19% auf 18% (300 Millionen Euro), die Aktualisierung der IRS-Abzüge und -Staffelungen (401 Millionen) und die Maßnahmen des Wohnungsbauprogramms, einschließlich der Senkung der Einkommensteuer für Vermieter (209 Millionen) und der Mehrwertsteuer im Bauwesen (94 Millionen). Der Staat sollte jedoch von 471 Millionen Euro an Sozialabgaben und 668 Millionen Euro an Einkommensteuer aus der Erhöhung von Löhnen und Renten profitieren.




