Die Krise in Ceuta veranlasste die spanische Regierung, zum ersten Mal eine seit 2015 vorgesehene, aber bis dahin nie angewandte Rechtsfigur zu aktivieren: die Lage von nationalem Sicherheitsinteresse (SISN). Diese Maßnahme wurde als Reaktion auf die Krise in der spanischen Stadt Ceuta in Nordafrika eingesetzt.
Die Aktivierung dieser Rechtsfigur erfolgte durch das Königliche Dekret 681/2026 vom 25. August, das offiziell die Lage von nationalem Sicherheitsinteresse erklärte. Diese Erklärung stellt einen Meilenstein in der Anwendung dieses rechtlichen Instruments dar, das seit mehr als einem Jahrzehnt in der spanischen Rechtsordnung existierte, ohne je in die Praxis umgesetzt worden zu sein.
Die Maßnahme wurde durch die Ressourcenerklärung ergänzt, die durch das Königliche Dekret 705/2026 vom 26. August genehmigt wurde und die zusätzlichen Mittel festlegte, die zur Bewältigung der Situation erforderlich sind. Damit verfügt die spanische Exekutive nun über außerordentliche Instrumente zur Bewältigung der Krise in Ceuta.




