Meta teilte dem Obersten Wahlgericht mit, dass es die in der Entscheidung von Minister Dias Toffoli genannten Profile von Renan Santos offline genommen hat, der einen Teil der digitalen Kampagne des Präsidentschaftskandidaten einschränkte. Das Unternehmen machte die vom Minister angegebenen Facebook- und Instagram-Konten unzugänglich. Insgesamt wurden ein Profil auf Facebook, sieben auf Instagram, sieben auf TikTok und ein Kanal auf YouTube entfernt.
Weiterhin funktionieren die offizielle Website der Kampagne und das Profil von Renan Santos auf X, die beiden Kanäle, die der Kandidat bei der Kandidaturregistrierung dem Wahlgericht gemeldet hatte. Toffolis Entscheidung bestimmt auch die Aussetzung der Wahlwerbung des Kandidatenbündnisses von Renan Santos und Aroldo Medina auf den Konten, die nicht innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist dem TSE gemeldet wurden.
Für den Minister gibt es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im digitalen Handeln der Kampagne. Toffoli erwähnt eine mögliche „strategische Unterlassung" bei der Meldung der Konten an das Wahlgericht. Die Entscheidung zielt darauf ab, die irreguläre Nutzung von nicht offiziell deklarierten Profilen während der Wahlzeit zu unterbinden.




