Mehr als zehn Dschihadisten-Profile wurden nach dem Masseneinfall von Migranten in Ceuta entdeckt. Diese Zahl ist noch nicht endgültig, da der Identifizierungs- und Überprüfungsprozess der Hintergründe durch die spanischen Behörden noch läuft.
Zwei der markierten Personen sollen bereits aus Spanien abgeschoben worden sein, wie aus veröffentlichten Informationen hervorgeht. Die Behörden arbeiten daran, alle Personen mit Verbindungen zu Dschihadistennetzwerken unter denen, die in die autonome Stadt eingereist sind, zu identifizieren.
Die Masseneinwanderungsoperation in Ceuta löste ein verstärktes Sicherheitsdispositiv der spanischen Streitkräfte aus, die Identifizierungs- und Sortieroperationen der Migranten durchführen, die durch diese Grenze in das europäische Territorium gelangt sind.
Der Fall wirft Bedenken hinsichtlich der europäischen Sicherheit auf, da Ceuta und Melilla die einzigen Landgrenzen der Europäischen Union auf dem afrikanischen Kontinent sind und sensible Punkte bei der Überwachung gegen das Eindringen von Personen im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten darstellen.



