Richter Alexandre de Moraes vom Obersten Gerichtshof wird als verantwortlich dafür genannt, den Vertrag der Kanzlei seiner Frau, Viviane Barci de Moraes, mit der Banco Master von Daniel Vorcaro im Wert von 131 Millionen R$ bearbeitet zu haben. Die Information wurde von der Zeitung O Estado de S. Paulo veröffentlicht, die Zugang zu Nachrichtenaustauschen zwischen Viviane Barci de Moraes und Daniel Vorcaro hatte.
Laut der Zeitung deuten Metadaten, die aus Vorcaros Handy extrahiert wurden, darauf hin, dass der Richter selbst das Dokument bearbeitet hat. Der Vertrag ging im Januar 2024 vom Handy der Anwältin zum Banker, und vier Tage später schickte der Banker das Dokument mit Änderungen zurück. Die Bundespolizei stellte anhand der Metadaten fest, dass ein Profil, das Moraes zugeschrieben wird, Änderungen an der Endfassung des Dokuments vorgenommen hatte.
Gestern ersuchte Richter André Mendonça, ebenfalls vom Obersten Gerichtshof, die Generalstaatsanwaltschaft um ergänzende Informationen über eine Nachricht, die dem ehemaligen Bankier Daniel Vorcaro zugeschrieben wird. In der Nachricht gab er an, "Schutz" von "Andrei" und "Paulo" zu benötigen.




