Die Europäische Kommission prüft die Entscheidung Italiens, die temporären Grenzkontrollen an den Luft- und Seegrenzen zu Spanien um weitere 15 Tage zu verlängern. Diese Verlängerung erfolgt infolge der Migrationskrise in Ceuta.
Italien begründete die Maßnahme mit der Migrationsdrucklage, die in der spanischen Exklave Ceuta an der nordafrikanischen Küste herrschte. Die Kontrollen umfassen sowohl die Luft- als auch die Seegrenzen.
Nun obliegt es der Europäischen Kommission zu bewerten, ob die Verlängerung der Kontrollen mit den europäischen Regeln für den freien Personenverkehr und der Verordnung über temporäre Grenzkontrollen an den Binngrenzen übereinstimmt.
Die EU-Exekutive kündigte heute an, dass sie diese italienische Entscheidung prüft, in einer Zeit, in der das Migrationsmanagement in Europa weiterhin Fragen zum Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Bewegungsfreiheit im Schengen-Raum aufwirft.



