Minister Fernando Alexandre erklärte, ein völlig ruhiges Gewissen bezüglich des Handelns des Bildungsministeriums im Prozess der digitalen Korrektur der nationalen Prüfungen zu haben, trotz der vom Staatsanwaltschaft eingeleiteten Untersuchung zu den in diesem Jahr aufgetretenen Fehlern. Der Regierungsvertreter versicherte, keine Zweifel an der Art und Weise zu haben, wie der Prozess durchgeführt wurde.
Die Fehler bei den nationalen Prüfungen sollen Tausende von Schülern betroffen haben und führten zu Verzögerungen und Problemen bei der Veröffentlichung der Ergebnisse. Das Bildungsministerium sieht sich nun einer Überprüfung der während der Implementierung des digitalen Korrektursystems getroffenen Entscheidungen gegenüber.
Die Fenprof, Nationaler Lehrerverband, begrüßt die Eröffnung der Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft und besteht auf der Notwendigkeit der Verantwortungsermittlung für die aufgetretenen Fehler. Die Gewerkschaft übt seit einiger Zeit Druck aus, damit die Verantwortlichen für die Probleme, die die Prüfungen betrafen, identifiziert werden.
Die Staatsanwaltschaft entschied sich für die Eröffnung einer Untersuchung, um die Umstände zu klären, die zu den Fehlern im Prozess der digitalen Korrektur führten, was zu Verantwortlichkeiten führen könnte, falls fehlerhafte oder fahrlässige Verfahren seitens der verantwortlichen Stellen festgestellt werden.



