Spanien startet einen "Notfallplan" über 309 Millionen Euro zur Bewältigung der Migrationskrise in der Stadt Ceuta. Der Betrag entspricht 16% des jährlichen Bruttoinlandsprodukts der Stadt und wird in den kommenden vier Monaten mobilisiert.
Der Plan gliedert sich in drei Hauptaktionsbereiche. Der erste Bereich sieht die Verstärkung der Sicherheit an den Grenzen und der Migrationskontrolle vor. Der zweite Bereich widmet sich der humanitären Unterstützung für Migranten und die von der Krise betroffenen Bevölkerungsgruppen.
Die dritte Komponente des Plans umfasst direkte Hilfen für lokale Unternehmen, die unter den wirtschaftlichen Folgen der Migrationssituation leiden. Ceuta sieht sich mit einem intensiven Migrationsstrom konfrontiert, der den öffentlichen Dienst und die lokale Wirtschaft unter Druck setzt.



