Am Vorabend eines Gipfels in Lissabon forderte die Europäische Territoriale Allianz konkrete Verpflichtungen und verbindliche Zeitpläne für den Baubeginn der „Autobahn der Hoffnung", die Moraleja mit der Gemeinde Castelo Branco verbinden wird. Die Organisation warnte zudem vor der Notwendigkeit, die grenzüberschreitenden Verbindungen zwischen Portugal und Spanien freizuschalten.
Das entscheidende Treffen ist für Mittwoch, den 2. September, angesetzt und versammelt den Infrastrukturberater der Junta de Extremadura sowie weitere Verantwortliche. Dieses Treffen bietet eine Gelegenheit für beide Länder, das grenzüberschreitende Infrastrukturprojekt voranzutreiben.
Die „Autobahn der Hoffnung" stellt ein seit langem von den Gemeinden der Grenzregionen gefordertes Projekt dar, das diese Straße für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Grenzgebiets als unerlässlich betrachten. Die Iberische Allianz vertritt die Ansicht, dass der Moment gekommen ist, um mit konkreten Maßnahmen voranzuschreiten.
Die Befürworter dieser Initiative argumentieren, dass ohne verbindliche Zeitpläne und feste Verpflichtungen seitens der spanischen und portugiesischen Behörden das Projekt Gefahr läuft, auf unbestimmte Zeit in der Planungsphase zu bleiben, was die Erwartungen der lokalen Bevölkerung enttäuschen würde.


