Der Fast-Fashion-Riese Shein hatte am Dienstag einen verhaltenen Börsengang an der Börse von Hongkong und sammelte 1,7 Milliarden US-Dollar (8,8 Milliarden Real) bei seinem Börsengang (IPO) ein, der einen jahrelangen Versuch, an die Börse zu gehen, abschloss. Beim Handelsauftakt fiel der Aktienkurs um bis zu 10%. Anschließend erholte er sich und schloss den Tag mit einem Minus von nur 0,1% bei 48,50 HK-Dollar (6,18 US-Dollar oder 32,01 Real) pro Aktie.
Der viel erwartete Börsengang bewertete das Unternehmen mit etwa 26,3 Milliarden US-Dollar (136 Milliarden Real) bei einem Ausgabepreis von 48,56 HK-Dollar (6,19 US-Dollar, 32,07 Real) pro Aktie. Dieser Wert ist deutlich geringer als die fast 100 Milliarden US-Dollar (518 Milliarden Real), die bei den Finanzierungsrunden im Jahr 2022 erreicht wurden.
Der anfängliche Rückgang der Aktien spiegelt die Zurückhaltung der Investoren gegenüber dem Unternehmen wider, das in verschiedenen Märkten regulatorischen Herausforderungen und Kritik in Bezug auf Arbeits- und Umweltpraktiken ausgesetzt war. Die schnelle Erholung des Kurses zeigt jedoch einen gewissen Optimismus des Marktes hinsichtlich der Zukunft des Unternehmens.
Mit diesem Börsengang versucht Shein, sich als globale Infrastruktur der Modeindustrie neu zu positionieren und seine internationale Präsenz auszubauen, im Wettbewerb mit anderen großen Einzelhändlern des Sektors. Das Unternehmen verspricht auch, seine Strategie niedriger Preise fortzusetzen, was den Druck auf brasilianische und andere internationale Marken erhöht hat.




