Das Technologieunternehmen Golden Owl aus Alicante warnte vor einer möglichen Verlagerung der Migrationsströme nach Melilla oder auf die Kanaren, falls die Grenze in Castillejos weiterhin von den Sicherheitskräften besetzt bleibt. Das Unternehmen hatte bereits die Faktoren analysiert, die die Migrationswelle Ende Juli in Ceuta auslösten, und vor einer weiteren, geringeren Welle am 15. August gewarnt.
Laut einem Bericht von Golden Owl besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es im September zu einer neuen Migrationsmobilisierung kommt, wobei die Tage 2., 3. und 8. dieses Monats als Zeitpunkte genannt werden, an denen neue Aufrufe eine bedeutende Resonanz finden könnten.
Der Bericht analysiert auch die Informationsnarrative rund um die Krise in Ceuta und identifiziert, wer die Hauptbegünstigten und -betroffenen waren. Das Unternehmen vertritt die Ansicht, dass Marokko, Russland, China und die extreme Rechte als große Nutznießer dieser Situation hervorgingen, während die Regierung Spaniens, die Europäische Union und die Migranten selbst als Hauptverlierer identifiziert wurden.




