Auf seinem Weg zur demokratischen Konsolidierung versucht Péter Magyar, die Kontrolle umzukehren, die die Regierung von Viktor Orbán über die Medien und die öffentlichen Institutionen, einschließlich der Justiz, ausgeübt hat. Magyar wandelt „auf dem Hochseil zwischen Diktatur und Demokratie" und versucht, die Demokratie in Ungarn zu konsolidieren, ohne einen neuen Orbán zu schaffen.
Die von Analysten aufgezeigte Gefahr besteht darin, dass Ungarn einfach eine Autokratie durch eine andere ersetzt. Die Verletzung bestimmter Regeln und Praktiken ist bei einem so radikalen Wandel nahezu unvermeidlich, so die Analysten.
Péter Magyar tritt als zentrale Figur in diesem Prozess der demokratischen Transition hervor und versucht, die während der Regierung Orbán aufgebauten Mechanismen der institutionellen Kontrolle rückgängig zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Umkehrung zu erreichen, ohne dass das Land erneut in eine Situation übermäßiger Machtkonzentration gerät.



