Der Innenminister Luís Neves reagierte auf die Äußerungen von André Ventura, dem Vorsitzenden der Partei Chega, der ihn als Gangster bezeichnet haben soll. Luís Neves hielt die Worte von André Ventura für überzogen und betonte, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis Ventura sagen würde, dass er auf der Straße Drogen verkaufe.
Der Minister verwies auf Dienstag, den 1. September, für nähere Auskünfte über die Todesdrohung, die er erhalten haben soll. Diese Drohung soll öffentlich während eines Parteitags oder einer politischen Veranstaltung ausgesprochen worden sein, was Luís Neves' Reaktion auslöste.
Luís Neves betonte, dass André Venturas Anschuldigungen unbegründet seien und es sich um unangemessene persönliche Angriffe handele. Der Minister vertrat die Ansicht, dass politische Debatten auf konkreten Argumenten und nicht auf Beleidigungen basieren sollten.
Der Fall ereignet sich vor dem Hintergrund politischer Spannungen zwischen der Regierung und der Partei Chega, wobei Luís Neves von André Ventura verlangt, seine Äußerungen zu klären und zu erklären, was er mit der Verwendung des Begriffs Gangster zur Bezeichnung eines Regierungsmitglieds bezwecken wollte.




