Die PSP führte eine auf die ältere Bevölkerung ausgerichtete Kontroll- und Betreuungsaktion durch und meldete dabei 284 ältere Menschen. Diese Zahl stellt die Zwischenbilanz der Operation dar, die darauf abzielt, Situationen der Verwundbarkeit und des sozialen Risikos bei hochbetagten Menschen zu identifizieren.
Von den 284 gemeldeten Personen wurden 182 in sozialen Risikosituationen identifiziert, was einem erheblichen Teil der von der PSP während der Operation betreuten Personen entspricht. Diese Daten verdeutlichen das Ausmaß des Phänomens der Verwundbarkeit unter älteren Menschen.
Die wichtigsten identifizierten Risikofaktoren waren der Mangel an Autonomie, der 77 ältere Menschen betraf und den vorherrschendsten Faktor darstellt, der Verdacht, Opfer wiederholter Straftaten zu sein, was 59 ältere Menschen betraf, und das Fehlen eines sozialen Netzwerks, das in 48 Fällen festgestellt wurde.
Die PSP-Operation findet im Rahmen einer Arbeit der Nähe zur älteren Gemeinschaft statt, die nicht nur kontrollieren, sondern auch Situationen identifizieren und weiterleiten soll, die das Wohlbefinden und die Sicherheit der älteren Bürger gefährden.




