Leila Abolhasani, eine 43-jährige Frau, soll im Iran hingerichtet werden, nachdem sie wegen „Moharebeh" (Feindschaft gegen Gott) im Zusammenhang mit den regierungskritischen Protesten im Januar zum Tode verurteilt wurde. Der Fall hat in den sozialen Medien eine breite Diskussion über die von der iranischen Justiz angeführten Gründe und die Hinrichtungswelle ausgelöst, die auf die Proteste in der Islamischen Republik folgte.
Der Iran Human Rights (IHR) und UN-Berichten zufolge hat der Iran mindestens 27 Menschen in direkter Verbindung mit den Demonstrationen hingerichtet. Die Familie von Leila erklärt, dass ihr einziges Verbrechen darin bestand, ein während der Proteste in Brand geratenes Geschäft zu filmen und zu fotografieren, das Geschäft Ofogh Koorosh.
Die iranische Justiz behauptet jedoch, dass Leila das Geschäft selbst in Brand gesteckt habe, was zu ihrer Verurteilung zum Tode führte. Die Familie bestreitet die Anschuldigungen, und keine Details über etwaige Beweise gegen sie wurden öffentlich bekannt gegeben. Leila wurde verhaftet, während sie lediglich das Feuer dokumentierte, so ihre Verwandten.




