Die Technologie des Tatuzinho, einer verkleinerten Version des berühmten Tatuzão, der beim U-Bahn-Bau eingesetzt wird, soll nun bei Sanierungsprojekten in der Baixada Fluminense angewendet werden. Ab September wird das Gerät mit der Verlegung von Abwassersammlern in Duque de Caxias beginnen und unterirdische Wege für 9,8 km Rohrleitungen schaffen, ohne dass große Gräben in den Straßen der Stadt aufgerissen werden müssen. Die Maßnahme stellt eine Investition von 300 Millionen R$ in die Gemeinde Duque de Caxias dar. Durch diesen Eingriff werden täglich 29 Millionen Liter Abwasser daran gehindert, in den Rio Farias geleitet zu werden, einen der wichtigsten Flüsse der Region, eine Menge, die 11 olympischen Schwimmbecken entspricht. Diese Menge addiert sich zu den 134 Millionen Litern, die derzeit bereits täglich nicht mehr die Guanabara-Bucht verschmutzen. Das Projekt zielt darauf ab, den Schutzgürtel der Guanabara-Bucht, eines sich erholenden Ökosystems, zu verstärken. Nach Duque de Caxias wird die Gemeinde Nilópolis die nächste sein, die Bauarbeiten mit der Tatuzinho-Technologie erhält, noch Ende dieses Monats. Die Technologie wird bereits in anderen Regionen rund um die Bucht eingesetzt, unter anderem beim Bau der Abwasserversorgung in der Favela-Siedlung Maré und in São Gonçalo, was die Ausweitung dieser Lösung auf verschiedene Gebiete der Metropolregion zeigt.
Der „Tatuzinho", der bei U-Bahn-Bauarbeiten eingesetzt wurde, soll nun der Abwasserversorgung in der Baixada Fluminense dienen
oglobo1. September 2026 um 12:00
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