Knapp einen Monat vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen veranstaltete Präsident Lula am Montagabend ein Abendessen im Palast von Alvorada, um den Dialog mit dem produzierenden und finanziellen Sektor zu vertiefen. Das Treffen dauerte etwa drei Stunden und versammelte 16 große Unternehmer und Banker sowie die Führungsebene staatlicher Banken, Vizepräsident Geraldo Alckmin und das wirtschaftliche Team der Regierung.
Unter den anwesenden Führungskräften befanden sich Roberto Setúbal von Itaú, Luiz Carlos Trabuco von Bradesco, André Esteves von BTG Pactual, Joesley Batista von JBS und Rubens Ometto von Cosan. Die Teilnehmer sprachen über die Perspektiven ihrer jeweiligen Sektoren und hoben eine gemeinsame Besorgnis hervor: das hohe Niveau der Zinssätze in Brasilien.
Die Kontrolle der öffentlichen Ausgaben und das Niveau der Staatsverschuldung waren ebenfalls zentrale Themen der Gespräche. Laut dem Artikel erreichte die Staatsverschuldung im Juli 10,9 Billionen R$, was 82,5% des BIP entspricht – der höchste Stand der letzten fünf Jahre.




