Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterzeichnete an diesem Montag (den 31.) zwei Dekrete, die die Rechte der Verbraucher bei öffentlichen Veranstaltungen regeln. Die Maßnahmen legen neue Regeln für den Verkauf und Weiterverkauf von Eintrittskarten fest, um den digitalen Schwarzmarkthandel zu bekämpfen und auch kostenlosen Zugang zu sauberem Trinkwasser bei Veranstaltungen mit mehr als tausend Personen zu gewährleisten.
Das erste Dekret zum Verkauf von Eintrittskarten regelt Bestimmungen des Verbraucherschutzgesetzes (Gesetz 8.078/1990) und des Ermäßigungstickets-Gesetzes (Gesetz 12.933/2013), um die Verbraucher vor missbräuchlichen und betrügerischen Praktiken bei der Comercialisierung von Eintrittskarten zu schützen, mit dem Ziel, den massenhaften Kauf von Eintrittskarten durch automatisierte Mittel, den sogenannten digitalen Schwarzmarkthandel, zu unterbinden.
Die Maßnahme zielt darauf ab, die Missbräuchlichkeit von Preisen, Gebühren und anderen Verkaufsbedingungen von Eintrittskarten zu unterbinden sowie den Zugang zum Ermäßigungsticket-Vorteil sowohl beim physischen als auch beim digitalen Verkauf zu gewährleisten. Die Vorverkaufsstellen sind dafür verantwortlich, Mechanismen einzuführen, um Massenkäufe durch Personen zu verhindern, die automatisierte Systeme nutzen.
Das zweite Dekret gewährleistet den kostenlosen Zugang zu sauberem Trinkwasser bei Veranstaltungen, die in geschlossenen oder offenen Räumen stattfinden und mehr als tausend Personen zusammenbringen, und sichert dieses Recht den teilnehmenden Verbrauchern dieser Veranstaltungen zu.




