Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte am Montag, dass Russland und Israel in die schwere Migrationskrise in Ceuta verwickelt gewesen sein sollen. Diese Anschuldigung erfolgte in einem Kontext diplomatischer Spannungen zwischen Spanien und den genannten Ländern.
Als Reaktion forderte Russland Spanien offiziell auf, konkrete Beweise vorzulegen, die die Behauptung einer Beteiligung Moskaus an der Krise stützen. Die russischen Behörden verlangen überprüfbare Belege, bevor sie die Anschuldigungen akzeptieren.
Die Krise von Ceuta umfasste einen massiven Zustrom von Migranten in die spanische Stadt, und die spanischen Behörden stuften die Situation als äußerst ernst ein. Die spanische Regierung beschloss, die Landgrenze zu Marokko als unmittelbare Gegenmaßnahme zu schließen.
Dieser Vorfall verschärfte die Beziehungen zwischen Spanien und Marokko und eröffnete gleichzeitig eine neue diplomatische Front mit Russland. Die von Moskau gestellte Forderung setzt Sánchez unter Druck, seine Behauptungen zu untermauern oder die Anschuldigungen zurückzunehmen.



