Die Qualität der Badegewässer auf dem portugiesischen Festland hat sich in diesem Jahr verschlechtert, wobei die Badebeschränkungen um 65% zugenommen und die Badeverbote zwischen Mai und Juli um mehr als das Doppelte angestiegen sind, laut einer von der Vereinigung ZERO veröffentlichten Analyse. Die Umweltorganisation verglich die Überwachungspunkte und identifizierte eine signifikante Verschlechterung der Bedingungen der Küsten- und Binnengewässer.
Die ZERO warnte in einer Pressemitteilung vor dieser Situation, in der sie die vergleichenden Daten vorlegte, die den Anstieg der Einschränkungen beim Zugang zu den Badegebieten belegen. Das Wachstum der Beschränkungen und Verbote stellt eine Besorgnis für die Badegäste und für das Umweltmanagement des Landes dar.
Die Analyse der Vereinigung zeigt, dass zwischen Mai und Juli der Zeitraum mit der größten negativen Auswirkung auf die Wasserqualität lag, der mit der traditionellen Badesaison zusammenfällt. Diese Verschlechterung steht im Gegensatz zu den erwarteten Qualitätsstandards, die Portugal in seinen Küsten- und Flussbadegebieten einhalten sollte.




