Fast 4.500 Menschen werden nach dem Gletschereinsturz im Himalaya an der Grenze zwischen China und Nepal weiterhin vermisst. Das Phänomen verursachte eine tsunamiähnliche Wand aus gefrorenem Wasser, Schlamm und Schutt und hinterließ über tausend Tote. Unter den Vermissten befinden sich rund 4.000 im Nepal, darunter fast 600 Ausländer.
In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu verbreiten Angehörige von Vermissten nach den Überschwemmungen vom Mittwoch Fotos in Krankenhäusern in dem Versuch, ein Lebenszeichen ihrer Verwandten zu finden. Im Universitätskrankenhaus der Tribhuvan-Universität bedecken Bilder von Nepalesen und Ausländern verschiedenen Alters eine 25 Meter lange Wand und wurden auch an den Außensäulen befestigt.
Der 46-jährige Prakash Chhetri brachte ein Foto an der Wand an, um Nachrichten über seinen vermissten Angehörigen zu erhalten.




