Fast ein Jahr nach dem Unfall in der Rua da Glória in Lissabon, der 16 Menschen das Leben kostete und 24 weitere verletzte, haben die Stadtverwaltung von Lissabon und die Carris auf die Kritik an den verantwortlichen Stellen reagiert und bekräftigt, dass sie „alles, alles, alles getan" haben, um die Opfer und ihre Familien zu unterstützen.
Der Unfall ereignete sich mit der historischen Straßenbahn der Linie 28, die auf der Steigung der Rua da Glória entgleiste, einer steilen und engen Zone der Stadt. Die Behörden ermitteln weiterhin die Ursachen der Entgleisung, aber der endgültige Bericht über den Vorfall wird erst 2027 erwartet, was die Ungewissheit darüber verlängert, was die Tragödie verursacht hat.
Die Stadtverwaltung von Lissabon und das Transportunternehmen Carris betonten die den Opfern und ihren Angehörigen seit dem Tag des Unfalls gewährte Unterstützung. Die Familien der Opfer und externe Organisationen haben jedoch die Reaktion der Verantwortlichen kritisiert und die Angemessenheit der ergriffenen Maßnahmen in Frage gestellt.
Der Unfall in der Gloria war einer der tödlichsten im öffentlichen Nahverkehr in Portugal in den letzten Jahrzehnten und hat Lissabon tief geprägt sowie Fragen zur Sicherheit der historischen Straßenbahnen aufgeworfen, die in der portugiesischen Hauptstadt verkehren.




