Die Águas do Alto Alentejo hat zwischen Januar und August 2026 Bewerbungen beim Portugal 2030-Programm in Höhe von etwa 9,4 Millionen Euro eingereicht, die für die Erstellung, Erneuerung und Modernisierung von Netzen, Ausrüstungen und Infrastrukturen der Wasser- und Abwasserversorgungssysteme in den zehn Gemeinden ihres Einzugsgebiets bestimmt sind. Die Bewerbungen setzen die seit 2022 von dem Unternehmen getätigte Investition von mehr als 11 Millionen Euro fort.
Parallel dazu wird ein Ende 2024 gestartetes Wasser sparprojekt mit einer geplanten Investition von etwa 6 Millionen Euro über einen Zeitraum von acht Jahren durchgeführt. Dieses Projekt umfasst die Installation neuer Mess- und Kontrollgeräte, die Einrichtung von Mess- und Kontrollzonen, die Installation von Druckminderungsventilen, den Austausch veralteter Zähler, die Aktualisierung des Netzkatasters sowie die Stärkung der Überwachungs- und Fernsteuerungssysteme.
Die seit 2022 erzielten Ergebnisse zeigen die Auswirkungen der umgesetzten Strategie. Die Maßnahmen ermöglichten eine Reduzierung der nicht abgerechneten Wassermenge um etwa 18% und eine Einsparung von rund 414.000 Kubikmetern Wasser. Im gleichen Zeitraum wurden etwa 32.000 veraltete Zähler ausgetauscht und über 800 Rohrbrüche durch aktive Lecksuche identifiziert und repariert.
Laut Rui Choças, Generaldirektor der Águas do Alto Alentejo, sind diese Maßnahmen unerlässlich, um einen effizienteren, sichereren und widerstandsfähigeren öffentlichen Dienst zu gewährleisten und das Gebiet auf die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte vorzubereiten, einschließlich des Klimawandels und der zunehmenden Wasserknappheit.




