Deutschland erlebt einen technologischen Militärboom, mit Rekordbudgets und millionenschweren Verträgen für Drohnen und Abwehrsysteme. Hinter dieser Transformation steht München, eine Stadt, die zum Zentrum dieser europäischen industriellen Verteidigungsrevolution geworden ist.
Ehemalige deutsche Automobilhersteller wandeln ihre Produktionskapazitäten auf den Krieg um und verwandeln Produktionslinien für zivile Fahrzeuge in Fabriken für militärisches Material. Unternehmen, die früher Autos herstellten, stellen nun Drohnen und andere Verteidigungsausrüstung her.
München baut neue Industrieanlagen und Forschungszentren in rasantem Tempo. Doch die Geschwindigkeit der Expansion übersteigt die Kapazität des lokalen Genehmigungssystems und schafft behördliche Engpässe, die ein noch schnelleres Wachstum behindern.
Diese industrielle Umstellung findet im Kontext steigender deutscher Militärausgaben und der europäischen Suche nach größerer Verteidigungsautonomie statt, wobei Deutschland sich als einer der Hauptlieferanten von Militätechnologie für den Kontinent positioniert.




