Eine Gruppe australischer Forscher hat mit Kameras und kleinen Injektionsgeräten ausgestattete Cyborg-Kakerlaken entwickelt, um eingeschlossene Opfer unter Trümmern zu versorgen. Die als „Paraborgs" bezeichneten Insekten wurden von Wissenschaftlern der University of Queensland und der University of New South Wales mit dem Ziel entwickelt, Medikamente zu isolierten Menschen an schwer zugänglichen Orten zu transportieren.
Die Technologie nutzt die riesige grabende Kakerlake aus Nord-Queensland, die als schwerste Kakerlakenart der Welt gilt. Die Forscher installieren an den Tieren einen kleinen Rucksack mit der erforderlichen Ausrüstung und implantieren eine Elektrode in ihr Nervensystem.
Mithilfe dieses Systems ist es möglich, die Bewegungen der Kakerlaken durch elektrische Signale zu steuern, die an die Elektrode gesendet werden. Auf diese Weise können die Forscher die Insekten zu den Opfern lenken, die in Gebieten medizinische Versorgung benötigen, wo es schwierig oder gefährlich wäre, Rettungsteams oder andere Roboter-Geräte einzusetzen.




