Lionel Messi kündigte am Montag seinen Rücktritt aus der argentinischen Nationalmannschaft an und veröffentlichte in seinen sozialen Netzwerken einen Brief, den er laut eigenen Angaben seit dem 21. Juli verfasst hatte, zwei Tage nach der Niederlage gegen Spanien im Finale der Weltmeisterschaft. Der 39-jährige Spieler erklärte, die Entscheidung habe „geschmerzt und schmerzt noch immer in der Seele", aber er verstehe, dass es der richtige Zeitpunkt ist, aufzuhören. Der Brief erwähnt als entscheidende Faktoren das Ende seiner sechsten Weltmeisterschaft, den Tod seines Vaters, der immer sein Betreuer während seiner Karriere war, und den Beginn eines neuen Zyklus der argentinischen Nationalmannschaft.
Messi erklärte, dass er nicht mehr die nötige Energie hat, das albiceleste Trikot weitere vier Jahre bis zum nächsten großen Turnier, der Copa América 2028, zu tragen. Der Spieler möchte jetzt abtreten, damit die neue Generation ohne den Druck antreten kann, in naher Zukunft einen Pokal gewinnen zu müssen, was das Gewicht lindert, das der Rücktritt des großen Idols für die zukünftigen Spieler der Mannschaft bedeuten könnte.
Mit Messis Ausscheiden steht die argentinische Nationalmannschaft nun vor der Herausforderung, „auf eigenen Beinen zu stehen", wie der Bericht betont. Bevor über die Zukunft der Mannschaft auf dem Platz nachgedacht wird, muss die Asociación del Fútbol Argentino eine wichtige administrative Frage klären: die Zukunft von Nationaltrainer Lionel Scaloni, dessen Vertrag im Dezember ausläuft und noch nicht geklärt ist.
Scaloni gilt als Schlüsselfigur für den Übergang der Mannschaft nach dem Rücktritt ihres größten Stars. Die Vertragsverlängerung wird dringend benötigt, nicht nur um die Kontinuität der Arbeit zu wahren, sondern auch um der neuen Spielergeneration Stabilität und Orientierung zu bieten, die die von Messi in




