Die Parlamentsfraktion der Sozialistischen Partei hat eine förmliche Anfrage im Parlament eingereicht, in der sie von der Regierung dringende Aufklärung über die Auswahlkriterien für die sechs neuen strategischen Wirtschaftsgebiete fordert. Die sozialistischen Abgeordneten beanstanden die vollständige Ausklammerung der Algarve-Region aus dieser Investitionskarte und betrachten den Mangel an Transparenz bei den territorialen Entscheidungen als besorgniserregend.
Der Regierungsplan sieht die Errichtung von zwei Infrastrukturen im Norden, zwei im Zentrum, eine im Großraum Lissabon und eine im Inneren des Alentejo vor. Die PS hinterfragt die objektive Begründung für das Fehlen der Algarve und fordert die unverzügliche Offenlegung der technischen, territorialen, ökologischen und logistischen Anforderungen sowie die Klärung darüber, ob für jedes ausgewählte Gebiet vorläufige Bedarfs- und Machbarkeitsstudien existieren.
Die sozialistische Fraktion äußert darüber hinaus Zweifel an den den Regionalen Koordinierungs- und Entwicklungsagenturen übertragenen Zuständigkeiten bei der endgültigen Festlegung der Grundstücke. Die Abgeordneten möchten wissen, ob Gemeinden und interkommunale Verbände formelle Bewerbungen für diese Logistikplattformen einreichen können, und fordern die Festlegung eines öffentlichen Zeitplans für die Einreichung kommunaler Vorschläge.
Die PS fordert ferner die Ermittlung des vorgesehenen Gesamtbetrags der öffentlichen und privaten Investitionen sowie des Finanzierungsmodells und der Aufteilung der Kosten zwischen dem Staatshaushalt, den EU-Fonds und den kommunalen Haushalten. Die Regierung kündigte das Ziel an, Gebiete mit einer Fläche von drei bis acht Quadratkilometern zu replizieren, die von Global Parks der AICEP betrieben werden, und hat nun die satzungsgemäße Frist, um die Fragen der Abgeordneten zu beantworten.




