Das Observatorium für Menschenrechte beschuldigte die chinesischen Behörden, Informationen über die Überschwemmungen in Tibet zu zensieren. Nach Angaben der Organisation wurde Journalisten verboten, Familienangehörige der Opfer zu kontaktieren, wodurch der Zugang zu Informationen über die Tragödie eingeschränkt wurde.
Die Menschenrechtsorganisation äußerte Besorgnis über den Mangel an Transparenz seitens Chinas bei der Verwaltung von Informationen über die Naturkatastrophe, die die Region betrifft.
Die Tragödie forderte mindestens 955 Tote und 4.471 Vermisste in beiden Ländern, Zahlen, die die Schwere der humanitären Lage in der Region Tibet verdeutlichen.
Die chinesische Regierung hat die vom Observatorium für Menschenrechte erhobenen Zensurvorwürfe offiziell nicht kommentiert, die weiterhin Spannungen zwischen internationalen Organisationen und den Behörden in Peking erzeugen.



