Nepals Premierminister Balendra Shah erklärte, dass die verheerende Erdrutschung, die vergangene Woche im Himalaya auftrat, „kein gewöhnliches Ereignis" war, sondern durch den Klimawandel verursacht wurde, und forderte internationale Maßnahmen. Die riesige Welle aus eiskaltem Wasser und Geröll, ausgelöst durch den Einsturz eines Gletschers an der Grenze zwischen China und Nepal, hinterließ mehr als 930 Tote und etwa 4.500 Vermisste. Kathmandu warnte, dass die Wiederaufbaukosten „Milliarden von Dollar" erreichen könnten.
Der Premierminister veröffentlichte die Erklärung am Montag in den sozialen Medien und klassifizierte die Überschwemmung des Flusses Bhote Koshi in Rasuwa als „eines der schwersten Katastrophen der Region", verursacht durch Klimafaktoren. Die Tragödie mobilisierte Rettungsteams, die Einsätze durchführen, um Hunderte von Vermissten zu lokalisieren, einschließlich gezielter Sprengungen in Tunneln. Ein Schuldirektor konnte 900 Schüler zehn Minuten vor dem Eintreffen der Flutwelle in einer Schule in Nepal retten.
Das Land hat mit der Beerdigung der Opfer begonnen, während die Zahl der Toten und Vermissten weiter steigt. Die Katastrophe löste einen Aufruf zu internationaler Solidarität und konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels in vulnerablen Regionen wie dem Himalaya aus.




