Die Organisation Environmental Investigation Agency (EIA) hat einen Bericht veröffentlicht, 18 Jahre nach ihrer ersten Warnung vor Umweltkriminalität, mit dem Ergebnis, dass diese illegale Aktivität ausgefeilter, profitabler und schädlicher geworden ist. Der Bericht zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Entwicklung illegaler Praktiken, die die Umwelt global beeinträchtigen.
Die EIA vertritt die Ansicht, dass das Problem nicht im Mangel an Instrumenten oder Mechanismen zur Bekämpfung von Umweltkriminalität liegt, sondern in der Abwesenheit politischen Willens, bestehende Maßnahmen umzusetzen. Diese Lücke ermöglicht es kriminellen Netzwerken, mit relativer Straflosigkeit zu operieren und natürliche Ressourcen unkontrolliert auszubeuten.
Die Studie der Organisation präsentiert nicht nur eine Diagnose der Situation, sondern verstärkt auch den Appel zum Handeln seitens der Regierungen. Die zentrale Botschaft lautet, dass ein wirksamer Kampf gegen Umweltkriminalität im Wesentlichen von einem größeren politischen Engagement und der strengen Durchsetzung der bereits verfügbaren Gesetze abhängt.




