Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, deutete an, die US-Unterstützung für die britische Souveränität über die Falklandinseln (Malvinas) zurückziehen zu können. Diese Position stellt eine potenzielle bedeutende Veränderung der traditionellen Haltung der Vereinigten Staaten in Bezug auf das zwischen dem Vereinigten Königreich und Argentinien strittige Territorium dar.
Trumps Äußerungen erfolgten im Anschluss an Berichte britischer Medien. Diesen Berichten zufolge erwäge die US-Regierung offiziell, ihre Unterstützung für die britische Souveränität über die Inseln zu entfernen.
Den vorliegenden Informationen zufolge wäre das Ziel dieses Drucks, das Vereinigte Königreich zu höheren Verteidigungsausgaben zu bewegen. Washington beabsichtigt somit, London dazu zu drängen, sich zu höheren Investitionen im Verteidigungssektor zu verpflichten, in einer Zeit, in der die transatlantischen Beziehungen eine Phase der Spannung durchlaufen.
Die Falklandinseln werden von Argentinien beansprucht, das sie als Malvinas bezeichnet, befinden sich jedoch seit 1833 unter britischer Verwaltung. Die Souveränitätsfrage ist über die Jahrzehnte hinweg eine Quelle diplomatischer Spannungen zwischen den beiden südamerikanischen und europäischen Ländern gewesen.




